10.01.2019

Bündnis 90/Die Grünen fordern Radschnellweg im Landkreis Oldenburg

Wie weit ist das Konzept /die Planung von Radschnellwegen und dessen Förderung im Landkreis Oldenburg? Das möchte die grüne Kreistagsfraktion wissen. In einem Antrag an den Landrat bitten die Grünen um einen Bericht über das in Auftrag gegebene Mobili- täts- und Maßnahmenkonzept Rad. Das Konzept wird laut Protokoll des Fachausschusses aus 2016 vom Kommunalverbund Niedersachsen – Bremen angefertigt. Nach etwa drei Jahren wird es Zeit, im Ausschuss über den Stand zu berichten,“ so Eduard Hüsers in der Pressemitteilung.

Wir erwarten nach der Vorlage des Berichtes, dass entsprechende infrastrukturelle Maß- nahmen zur Verbesserung des Radverkehrs im Landkreis zügig umgesetzt werden, so der Kreistagsabgeordnete der Grünen Reinhold Schütte. „Neben dem Ausbau und der Sanierung von Radwegen entlang von Kreisstraßen ist der Focus nun auch verstärkt auf die Errichtung von Radschnellwegen zu lenken, z.B. zwischen Oldenburg und Bremen durch die Gemeinden Ganderkesee und Hude. Die Grünen verweisen in Ihrem Antrag auf eine Forderung, die der Fachausschuss bereits 2016 behandelt hat, aber immer noch nicht das konkrete Planungsstadium erreicht hat.

In anderen Landesteilen Niedersachsen ist man bei der Anlegung von Radschnellwegen schon weiter wie im Raum Göttingen und Hannover. Fördermittel des Landes und des Bundes stehen ausreichend zur Verfügung. Diese können aber nur beantragt werden, wenn Maßnahmen konkret beschlossen werden.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Eduard Hüsers sieht in Zukunft nicht nur einen Rad- schnellweg zwischen Oldenburg und Bremen sondern auch z.B. zwischen Wardenburg und Oldenburg oder zwischen Ganderkesee und Delmenhorst und fügt hinzu: „ Nur durch attraktive Rad- und Radschnellwege können wir die Pendler dazu bewegen, vom Auto auf das Rad umzusteigen, um somit auch einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leis- ten“. In die Planung sollte Wildeshausen, Oldenburg und Bremen als Radschnellwege- dreieck gedacht werden. Wie Beispiele in anderen Regionen zeigen, müssen nicht immer neue Wege gebaut werden, sondern entsprechende Straßen mit Vorgang Rad gekenn- zeichnet werden.

Da die Mobilität der „Best Ager“ sich durch die e-Bikes enorm ausweitet, das für unsere Naherholungswirtschaft von enormen Vorteil ist, ist eine zeitnahe Weiterentwicklung von Radschnellwegen (Antragspunkt 2 und 3) auf den gesamten Landkreis unter wirtschaftli- chen Aspekte aber auch besonders unter Sicherheitsaspekten in der Mobilität (für Jung und Alt) notwendig.

Die grüne Kreistagsfraktion freut sich auf einen spannenden Bericht und Diskussion.

Für die Fraktion
Eduard Hüsers

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