Treffen der Grünen

 

Der Termin des nächsten offenen Treffens wird an dieser Stelle bekannt gegeben, sobald Ort und Zeit feststehen.
Wir freuen uns sehr über Interessierte!

Mahnwache

Sonne mit "Atomkraft? Nein Danke"

Wann:       Samstag, den 02.10.2021

Wo:           Marktplatz in Harpstedt

Uhrzeit:    11:30 - 12:00 Uhr

 

- 35 Jahre Tschernobyl -

- 10 Jahre Fukushima -
Mahnwache für alle Opfer der atomaren Verstrahlung in Fukushima und Tschernobyl.
Und:

Gedankliche Mahnwache zu all den Orten und Wäldern, die für Kohlekraft zerstört wurden und werden. Mahnwache für alle Geflüchteten, die unter unmenschlichen Bedingungen gestrandet sind.

Seit April 2011 treffen sich an jedem ersten Samstag im Monat Atomkraftgegner zu einer Mahnwache in Harpstedt, um aller Opfer atomarer Verstrahlung zu gedenken.

Vor 35 Jahren, am 26. April 1986 um 1:23 Uhr, explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl (Ukraine - damals Sowjetunion) ein Reaktorblock und setze eine riesige Menge an Radioaktivität frei. Auch viele tausend Kilometer entfernt war diese noch messbar.
Rund um Tschernobyl wurde eine Sperrzone von 4300 Quadratkilometer eingerichtet. Am Rand der Sperrzone wurden Dörfer angesiedelt, deren Bewohner in vermeintlicher Sicherheit lebten. Doch ein Waldbrand im Sperrgebiet im Jahr 2020 zeigt, wie trügerisch die Sicherheit ist.  Die Radioaktivität in den umliegenden Dörfern ist signifikant angestiegen.

Wer damals 1986 dachte, Atomkraftwerke hochindustrialisierter Länder seien sicherer, wurde vor 10 Jahren, am 11. März 2011, bei dem Super-GAU in Fukushima eines besseren belehrt.

Ein weiterer wörtlich zu nehmender Brennpunkt in der Bundesrepuplik Deutschland sind die vielen Orte, aus denen die Bewohner wegen Kohleabbau zwangsumgesiedelt wurden und werden.

Der Klimawandel kennt keinen Lockdown! Die Veränderung geht unaufhaltsam weiter.
Unser Klima muss aktiv(!) geschützt werden.

Bei der Mahnwache soll Solidarität mit allen Opfern atomarer Verstrahlung zum Ausdruck gebracht werden. Wir solidarisieren uns ebenfalls mit allen, die ihre Häuser, Gärten, Äcker und ihren Lebensraum durch Kohleabbau verloren haben. So sollen z.B. rund um Garzweiler noch immer fünf Dörfer dem Kohleabbau weichen - trotz Kohleausstiegs!

Das Thema "Covid-19" verdrängt gerade viele Themen in den Medien. Dabei leben noch immer viele Geflüchtete unter unmenschlichen Bedingungen. Sie werden daran gehindert, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Zur Zeit sind viele Geflüchtete sowohl den Corona-Viren als auch der Witterung schutzlos ausgeliefert. Wir dürfen nicht länger die Augen verschließen!

Wir bitten Sie, sich  von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr  an der Mahnwache zu beteiligen.

Setzen wir auch in der Samtgemeinde ein Zeichen der Solidarität!

Hinweise zur Sicherheit

Bei der Mahnwache muss der Mindest-Sicherheitsabstand von 1,50 m zwischen den Teilnehmenden gewährleistet sein.
Deshalb werden Steh-Kreise mit Kreide auf den Marktplatz gezeichnet, in denen während der Mahnwache je eine Person stehen darf. Diese Kreise werden mindestens 1,50 m voneinander entfernt sein.

Die Mitglieder der Grünen in Harpstedt haben einen neuen Ortsvorstand gewählt

Am 08.10.2020 haben wir turnusmäßig einen neuen Ortsvorstand gewählt. 

Der neuer Ortsvorstand setzt sich nun aus den Mitgliedern Vanessa Bielefeld, Christian Schoo und Irene Kolb zusammen. 

Winkelsetter Grüne pflanzen Jahresbäume 

Flatterulme in Barjenbruch bei A. Mikutta
Robinie  in Winkelsett bei H. u. M. Pearl

Frei nach dem Motto:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen  pflanzen“.

In zwei Gärten Winkelsetts wurden insgesamt 5 große Laubbäume, auch Heister genannt, gepflanzt. Sie wurden vom Kuratorium der Stiftung Baum des Jahres im letzten Jahr und im Jahr 2020 als Beispielbaumarten ausgesucht.

Waldeigentümer und Baumschützer sind aufgefordert in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähige klimaangepasste Baumarten zu finden, die mit Wärme und Trockenheit auch in 100 Jahren noch gesund wachsen können. Hoffentlich muss sich unsere Gesellschaft nicht an der Macchie der mediteranen Hartlaubvegetationszone orientieren. Dies wären dann Dornengebüsche mit niedrigen Steineichen und kein grüner Wald, so wie wir ihn hier noch kennen.

Die Robinie polarisiert: Für die einen Hoffnung im klimabedingten Waldumbau, für die anderen eine invasive Baumart, die Naturkleinode wie natürliche Trockenwälder bedroht. Sie bringt die Gemüter von Naturschützern, Städteplanern und Forstleuten in Wallung.

Die Flatterulme ist eine seltene heimische Baumart, die gern in der Nähe von Gewässern, Auen und Bruchwäldern lebt.

Hille und Markus Perl sowie Andreas Mikutta haben einfach beide Baumarten gepflanzt. Die Robinie wird große weiße Blüten hervorbringen, die von der Honigbiene angenommen werden. Sie verträgt Trockenheit, vermehrt sich über Stockausschlag. Vorsicht, sie kann im Siedlungsbereich die Abwasserleitungen und Drainagen zerstören.

Der Rüster (Flatterulme) ist selten geworden. Die Schwester Bergulme wurde durch einen vom Ulmensplintkäfer mitgebrachten Pilz stark dezimiert. Entwässerung von Auenlandschaften und feuchten Bruchwäldern lassen die besonderen Wünsche der Flatterulme verschwinden, die Brettwurzeln ausbildet und wie die Roterle auch kurzzeitige Überflutungen aushält.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/stammt-der-spruch-ueber-den-apfelbaum-gar-nicht-von-luther-14967938.html

https://baum‐des‐jahres.de/

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Macchie

 

 

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