Treffen der Grünen

 

Der Termin uns an jedem dritten Freitag im Monat im Hotel Zur Wasserburg in Harpstedt.
Wir freuen uns sehr über Interessierte!

Mahnwache

Sonne mit "Atomkraft? Nein Danke"

Wann:       Samstag, den 05.02.2022

Wo:           Marktplatz in Harpstedt

Uhrzeit:    11:30 - 12:00 Uhr

 

Mahnwache für alle Opfer der atomaren Verstrahlung in Fukushima und Tschernobyl
Mahnwache zu all den Orten und Wäldern, die für Kohlekraft zerstört wurden und werden.
Mahnwache für alle Geflüchteten, die unter unmenschlichen Bedingungen gestrandet sind.

Seit April 2011 treffen sich an jedem ersten Samstag im Monat Atomkraftgegner zu einer Mahnwache in Harpstedt, um aller Opfer atomarer Verstrahlung zu gedenken.
Wir haben keinen Monat ausgelassen. Als im Jahr 2020 vorübergehend aufgrund der Unsicherheiten durch die Pandemie Demonstartionen ausgesetzt wurden, haben wir die Mahnwache jeweils von zuhause durchgeführt.

Am 26. April 1986 um 1:23 Uhr, explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl (Ukraine - damals Sowjetunion) ein Reaktorblock und setze eine riesige Menge an Radioaktivität frei. Auch viele tausend Kilometer entfernt war diese noch messbar.
Rund um Tschernobyl wurde eine Sperrzone von 4300 Quadratkilometer eingerichtet. Am Rand der Sperrzone wurden Dörfer angesiedelt, deren Bewohner in vermeintlicher Sicherheit lebten. Doch ein Waldbrand im Sperrgebiet im Jahr 2020 zeiget, wie trügerisch die Sicherheit ist.  Die Radioaktivität in den umliegenden Dörfern ist signifikant angestiegen.

Wer damals 1986 dachte, Atomkraftwerke hochindustrialisierter Länder seien sicherer, wurde am 11. März 2011 bei dem Super-GAU in Fukushima eines besseren belehrt.

Seit Januar 2022 sind nur noch 3 Atomkraftwerke in Betrieb. Geplant ist, diese drei Ende des Jahres abzuschalten. Die Probleme sind damit nicht behoben. Die abgeschalteten Atomkraftwerke müssen noch lange Zeit weiter gekühlt werden, um einen GAU zu vermeiden.
Ungeklärt st nach wie vor die Endlagerfrage. Wohin mit dem hochgefährlichen Müll, der noch viele tausende Jahre weiterstrahlen wird?

Eine neue Gefahr ist voll im Gange: Viele Länder der EU möchten Atomkraft fördern, weil dadurch angeblich der Klimawandel verhindert werden kann. - Es ist einfach unfassbar.
 

Ein weiterer wörtlich zu nehmender Brennpunkt in der Bundesrepuplik Deutschland sind die vielen Orte, aus denen die Bewohner wegen Kohleabbau zwangsumgesiedelt wurden und werden.

Der Klimawandel kennt keinen Lockdown! Die Veränderung geht unaufhaltsam weiter.
Unser Klima muss aktiv(!) geschützt werden.

Bei der Mahnwache soll Solidarität mit allen Opfern atomarer Verstrahlung zum Ausdruck gebracht werden. Wir solidarisieren uns ebenfalls mit allen, die ihre Häuser, Gärten, Äcker und ihren Lebensraum durch Kohleabbau verloren haben. So sollen z.B. rund um Garzweiler noch immer fünf Dörfer dem Kohleabbau weichen - trotz Kohleausstiegs!

Gerade durch den Klimawandel entsteht soviel Not in der Welt, dass immer mehr Fluchtgründe entstehen. Die Ärmsten und Schwächsten tragen den Hauptanteil an negativen Folgen der Klimakrise. Zusätzlich ist es kaum auszuhalten, dass immer nur von 2015 als "Flüchtlingskrise" gesprochen wird. 2015 kamen viele Menschen gleichzeitig in unser Land. Viele von ihnen leben nun gut integriert in Deutschland. Die wahre Flüchtlingskrise begann danach. Die EU hat die Grenzen abgeschottet. Die, die es trotzdem in die EU geschafft haben, leben zum Teil unter unmenschlichen Bedingungen, weil die Länder der EU untereinander unsolidarisch handeln. Kein Mensch ist illegal. Niemand verlässt seine Heimat leichtfertig ohne Grund.

Wir bitten Sie, sich  von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr  an der Mahnwache zu beteiligen.

Setzen wir auch in der Samtgemeinde ein Zeichen der Solidarität!

Hinweise zur Sicherheit

Bei der Mahnwache muss der Mindest-Sicherheitsabstand von 1,50 m zwischen den Teilnehmenden gewährleistet sein.
Deshalb werden Steh-Kreise mit Kreide auf den Marktplatz gezeichnet, in denen während der Mahnwache je eine Person stehen darf. Diese Kreise werden mindestens 1,50 m voneinander entfernt sein.

Grünen-Stammtisch

An jedem 1. Samstag im Monat findet um 12:00 Uhr Grünenstammtisch in der Samtgemeinde Harpstedt statt. Wir möchten in lockerer Runde über diverse Themen reden. Interessierte sind herzlich willkommen. Wir treffen uns im “Liberty's” in Harpstedt (Ecke Lange Straße / Freistraße).
(Ausnahmen aufgrund von Corona-Bedingungen sind möglich)

Die Mitglieder der Grünen in Harpstedt haben einen neuen Ortsvorstand gewählt

Am 08.10.2020 haben wir turnusmäßig einen neuen Ortsvorstand gewählt. 

Der neuer Ortsvorstand setzt sich nun aus den Mitgliedern Vanessa Bielefeld, Christian Schoo und Irene Kolb zusammen. 

Winkelsetter Grüne pflanzen Jahresbäume 

Flatterulme in Barjenbruch bei A. Mikutta
Robinie  in Winkelsett bei H. u. M. Pearl

Frei nach dem Motto:

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen  pflanzen“.

In zwei Gärten Winkelsetts wurden insgesamt 5 große Laubbäume, auch Heister genannt, gepflanzt. Sie wurden vom Kuratorium der Stiftung Baum des Jahres im letzten Jahr und im Jahr 2020 als Beispielbaumarten ausgesucht.

Waldeigentümer und Baumschützer sind aufgefordert in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähige klimaangepasste Baumarten zu finden, die mit Wärme und Trockenheit auch in 100 Jahren noch gesund wachsen können. Hoffentlich muss sich unsere Gesellschaft nicht an der Macchie der mediteranen Hartlaubvegetationszone orientieren. Dies wären dann Dornengebüsche mit niedrigen Steineichen und kein grüner Wald, so wie wir ihn hier noch kennen.

Die Robinie polarisiert: Für die einen Hoffnung im klimabedingten Waldumbau, für die anderen eine invasive Baumart, die Naturkleinode wie natürliche Trockenwälder bedroht. Sie bringt die Gemüter von Naturschützern, Städteplanern und Forstleuten in Wallung.

Die Flatterulme ist eine seltene heimische Baumart, die gern in der Nähe von Gewässern, Auen und Bruchwäldern lebt.

Hille und Markus Perl sowie Andreas Mikutta haben einfach beide Baumarten gepflanzt. Die Robinie wird große weiße Blüten hervorbringen, die von der Honigbiene angenommen werden. Sie verträgt Trockenheit, vermehrt sich über Stockausschlag. Vorsicht, sie kann im Siedlungsbereich die Abwasserleitungen und Drainagen zerstören.

Der Rüster (Flatterulme) ist selten geworden. Die Schwester Bergulme wurde durch einen vom Ulmensplintkäfer mitgebrachten Pilz stark dezimiert. Entwässerung von Auenlandschaften und feuchten Bruchwäldern lassen die besonderen Wünsche der Flatterulme verschwinden, die Brettwurzeln ausbildet und wie die Roterle auch kurzzeitige Überflutungen aushält.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/stammt-der-spruch-ueber-den-apfelbaum-gar-nicht-von-luther-14967938.html

https://baum‐des‐jahres.de/

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Macchie

 

 

URL:https://www.gruene-oldenburg-land.de/ortsverbaende/ov-harpstedt/aktuelles/