Aktuelles

Gegendemo zum AFD-Parteitag in Brettorf


Macht das „Bienenglück“ die „Grünen“ glücklich?

Auf der letzten Versammlung des Ortsverbandes von Bündnis 90 / Die Grünen war der Dipl. Agrar-Ingenieur und Ganderkeseer Landwirt Onno Osterloh zu Gast. Er stellte das zusammen mit Dr. Klaus Handke entwickelte Umweltschutzprojekt „Bienenglück“ vor. Zum Dank für seine Ausführungen überreicht unsere Landtagskandidatin Dr. Anika Hoffmann an Onno Osterloh ein handgebranntes Holzbrett mit dem Bienenglücklogo.


Neuer Vorstand erstmals mit Doppelspitze

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 21.02.2022 wurden nachfolgende Mitglieder für den Vorsitz unseres grünen Ortsverbandes gewählt

Vorstand

Neuer Vorstand (von links): Johannes-Peter Iber (genannt: Hanns-Peter Iber)  stellvertretender Vorsitzender; Juljana Dehning, stellvertretende Vorsitzende; Martin Faqeri, Vorsitzender; Carola Hüttenmüller, Vorsitzende; Dr. Stefan Strodthoff, stellvertretender Vorsitzender


Taxonomie-Verordnung der Europäischen Kommission stuft Atomkraft und Gasanlagen als nachhaltig ein!

Die Ganderkeseer Grünen sind entschieden gegen das „Greenwashing zu dt. Grünwaschen“ von umwelt und klimaschädlichen Technologien wie Atom- und Erdgastechnologien, welches die vorgelegte Taxonomie festschreibt, und erwarten von ihren Vertretern in der Bundesregierung und dem Europaparlament, dass sie:

  • gegen die Taxonomie stimmen, sofern diese die Einstufung von Atom- und Gasanlagen als nachhaltig, umwelt- und klimafreundlich ausweisen,
  • es ablehnen, dass Investitionen in wirklich nachhaltige umwelt- und klimaschonende Energietechnologien durch die Verbreitung von Szenarien drohender Engpässe in der Energieversorgung und notwendiger Laufzeitverlängerungen der Atom- und Gaskraftwerke verhindert bzw. umgelenkt werden,
  • es ablehnen, dass Deutschland Strom aus Ländern importiert, die Atomkraftwerke betreiben,
  • den bestehenden Plan zur Beendigung der Atomenergienutzung in Deutschland beibehalten,
  • private und öffentliche Investitionen in erneuerbare Energien im In- und Ausland massiv unterstützen und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger in Verbindung mit Speicher- und Flexibilitätsoptionen rasch fördern.

...... zur Pressemitteilung


Klar zur Wende: Erstes Treffen unserer neuen Gemeinderatsfraktion

Die Kommunalwahl war für uns ein schöner Erfolg: mit 15,04 Prozent sind wir im Gemeinderat künftig mit fünf, statt wie zuletzt mit vier Ratsmitgliedern vertreten.

Unsere neu gewählte Fraktion für den Gemeinderat hat sich zu einer ersten Besprechung im Rathaus zusammengesetzt:

neue Ratsfraktion

von links nach rechts:
Jens Volbert, Martin Faqeri, Annegret von Essen, Dr. Anika Hoffmann, Dr. Volker Schulz-Berendt

Die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates findet am 10. November um 18:00 Uhr im Rathaus öffentlich statt.


Kommunalwahl 12. September 2021

Making-off des Fototermins mit unseren Kandidaten für den Kreistag

Making-off


Gemeinsamer Workshop zur Entwicklung des Wahlprogramms

Zur Entwicklung unseres inhaltlichen Programms für die neue Sitzungsperiode des Gemeinderates haben wir uns am 11. September in großer Runde zu einem Workshop getroffen und erfolgreich viele Ideen zusammengetragen. Die angeregten Themen umfassen dabei ein sehr breites Spektrum von einer besseren Bürgerbeteiligung, einer ökologischen Landwirtschaft, sozialen Wohnungsbau über Klimaschutz und Verbesserungen für den Radverkehr bis zu den klassischen Natur- und Umweltschutzbelangen wie z.B. eine Satzung für den Schutz erhaltenswerter Bäume in der Gemeinde Ganderkesee. 


Agrarwende jetzt!

Eine unglaubliche Ignoranz offenbaren zahlreiche öffentliche Äußerungen eines Teils der Landwirte im Landkreis Oldenburg gegenüber den offenkundigen Schäden und Gefährdungen, welche die von ihnen praktizierte Landwirtschaft anrichtet.

Mit der von Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel formulierten Anklage: „How dare you?“ rufen wir den betroffenen Landwirten zu: „Wie könnt ihr es wagen“ zu leugnen,

  • dass der größte Teil des im Grundwasser des Landkreises nachgewiesenen Nitrats durch übermäßige Düngung verursacht wird,  dass direkte Gülleeinträge in Oberflächengewässer stattfinden (s. Teich am Schwanenweg),
  • dass Rückstände und Abbauprodukte - also zum Teil hochgiftige chemische Substanzen - im Grundwasser auf den Einsatz von Pestiziden zurückzuführen sind,
  • dass die Verwendung von Antibiotika - einschließlich Reserveantibiotika - in der Massentierhaltung zur Verbreitung multiresistenter Keime und damit zu einer unmittelbaren Gefährdung der menschlichen Gesundheit führt,
  • sich die durch die landwirtschaftliche Produktion freigesetzten Treibhausgase in Deutschland seit 25 Jahren mit leichten Schwankungen um einen Wert von ca. 66 Millionen Tonnen KohlendioxidÄquivalenten nicht verändert haben (der Anteil der Landwirtschaft an den Treibhausgasemissionen beträgt in Niedersachsen immerhin 28%),
  • durch die auf dem größten Teil der landwirtschaftlichen Flächen betriebenen Anbaumethoden eine Zerstörung des Bodenlebens und damit der Bodenfruchtbarkeit stattfindet,
  • die Artenvielfalt durch die landwirtschaftliche Praxis in hohem Maße gefährdet ist
URL:https://www.gruene-oldenburg-land.de/ortsverbaende/ov-ganderkesee/