04.02.25 –
die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen – Die Linke teilt die Sorgen von Bewohnern, die im Abstrombereich von ehemaligen Müllkippen am Geestrand des Landkreises wohnen, dass das Grund- und Oberflächenwasser auf ihren Grundstücken mit Schadstoffen belastet sein könnte.
Im Fokus stehen gegenwärtig aufgelassene Mülldeponien in der Ortschaft Hoykenkamp in der Gemeinde Ganderkesee. Bis zum Erlass des Abfallbeseitigungsgesetzes des Bundes von 1972 wurden viele Tongruben entlang des Geestrandes als wilde Müllkippen mit Hausmüll, Bauschutt und Industrieabfällen verfüllt. Nur wenige Mülldeponien erhielten nachträglich einen sogenannten Schutzdeckel.
Im Wasser des Abstrombereiches dieser alten Mülldeponien werden immer wieder Schadstoffbelastungen festgestellt, die die festgesetzten amtlichen Grenzwerte zum Teil erheblich überschreiten. Das wurde kürzlich bei privat entnommenen Wasserproben an der Straße „Querspange“ in der Nähe des Bahnhofs Hoykenkamp bestätigt. Darüber wurde auch in mehreren Zeitungen berichtet (wasser-ist-ein-kostbares-gut.de).
Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen – Die Linke fragt die Kreisverwaltung (Untere Wasserbehörde): Sind ihr von privater Hand veranlasste Entnahme von Wasserproben und Untersuchungen bekannt?
Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen – Die Linke beantragt, im zuständigen Fachausschuss über die Altlastenproblematik zu berichten und darzulegen, ob der Landkreis wegen der Schadstoffproblematik von Wasser in der Nähe von Altlasten, nicht nur im Bereich Hoykenkamp, Handlungsbedarf sieht.
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