Wardenburg, 23.5.2013
Das Seniorenservicebüro in Wardenburg, zuständig für den ganzen Landkreis Oldenburg wird sicherlich in Wardenburg verbleiben. Der CDU Landtagsabgeordnete Focke zeigt sich schlecht informiert und darüber hinaus resistent gegenüber Überlegungen, bisher doppelt finanzierte Beratungsstrukturen, Seniorenservicebüros und Pflegestützpunkte zusammen zu führen. Dieser Gedanke ist nachvollziehbar, allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Letztendlich war es die CDU, die unter damaligen niedersächsischen Sozialministerin Ross-Luttmann ein Gegenmodell zu den initiierten Pflegestützpunkten des Gesundheitsministerium unter Federführung von Ulla Schmidt auf den Weg gebracht hat.
Herr Focke sollte also nicht das Unschuldslamm spielen, hat doch die CDU selbst durch ihre Initiative ein gemeinsames Beratungs- und Unterstützungskonzept für Senioren und bedürftige Menschen verhindert.
Die Grünen in Wardenburg können sehr gut damit leben, dass der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung am 16.05 beschlossen hat, dass das Seniorenservicebüro in Wardenburg auch ohne eventuelle Zuschüsse vom Kreis weiter geführt wird. Konsequenz wäre dann allerdings, dass nur Wardenburger Bürger die bisher gute Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen können. Die Grünen in Wardenburg vertreten die Auffassung, dass aufgrund der entwickelten Strukturen und verschiedenartigen Aufgaben von Seniorenservicebüros und Pflegestützpunkten noch ein gemeinsamer Weg gefunden wird, der nicht zu Lasten der Bürger und Bürgerinnen ausgetragen wird. Dieses Thema ist viel zu wichtig, eignet sich nicht als Wahlkampfgetöse und sollte Parteiübergreifend gelöst werden. Der Rat der Gemeinde ist mit einem guten Beispiel vorangegangen.
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