BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Oldenburg Land

Kirsten Neuhaus stellt sich vor

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Klug Handeln für Mensch und Umwelt“ ist mein Motto.

Warum dieses Motto? Ich bin überzeugt davon, dass Menschen für ein gutes Zusammenleben eine lebenswerte Umwelt benötigen.

Der vorhandene Handlungsrahmen unserer Gesellschaft reicht nicht aus, um Mensch und Umwelt gleichermaßen zu schützen.

Einsatz für klimagerechte Energien

Energie ist der Schmierstoff des täglichen Lebens: Man braucht es zum Heizen & Kühlen, um von A nach B zu kommen und um elektrische Geräte in allen Bereichen des täglichen Lebens zu benutzen.

Doch diese Energie muss für mich umweltverträglich sein. Insbesondere die Gewinnung von Öl, Kohle und Gas zur Energieerzeugung – demnächst auch in der Arktis – nimmt in einem besorgniserregenden Ausmaß zu.

Diese Pläne sind Ausdruck einer Politik, die wider besseres Wissen stur an dem Glauben an fossile Energieträger festhält. Ich bin überzeugt davon, dass wir hier klimagerechte Wege gehen müssen. Im Zentrum steht dabei für mich der konsequente Fortgang der Energiewende!

Erforderlich ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien, der Speichertechnologien und eine Kopplung der Sektoren Strom, Wärme & Kälte und Verkehr. Auch sind die zentrale und die dezentrale Versorgung voranzubringen und zu prüfen wie eine bessere Lastensteuerung gelingen kann.

Dies ist eine Mammutaufgabe.

Wir GRÜNE stellen uns dieser wichtigen Aufgabe und gestalten die Energiewende, indem wir Ingenieuren, Technikern und allen anderen Beteiligten Wege eröffnen, unsere Zivilisationsgrundlage Energie neu zu denken.

Dies will ich unterstützen.

Es steckt sehr viel Kreativität in unseren Köpfen. Wenn der Mensch gelernt hat wie aus Kohle Licht für alle wird, dann kann er auch lernen wie aus erneuerbaren Energien Licht für alle und zu jeder Zeit wird!

Digitalisierung für alle

Für die Energiewende wie auch für alle anderen Lebensbereiche sind heute und zukünftig digitale Infrastrukturen wesentlich. Der Zugang zum Internet und zum vernetzten Arbeiten ermöglicht weltweite Kommunikation und neue Formen des Arbeitens und Miteinanders. Durch die damit gewonnene Unabhängigkeit lassen sich staufreie Straßen zur Rush-Hour genauso erdenken wie der langfristige Erhalt ländlicher Lebensräume. Daher sage ich, 50 MBit/s sind langfristig nicht ausreichend, um glücklich zu werden. Es ist wichtig den Glasfaserausbau voranzutreiben, soweit technisch sinnvoll auch ergänzt mit Freifunk und Kupferkabel. Leider tut sich gerade der öffentliche Bereich schwer dem nachzukommen, denn digitaler Wandel benötigt eine gute Anschubfinanzierung.

Auch ist es wichtig den Menschen IT-Wissen zu vermitteln, um diese Techniken zu nutzen und die eigenen Daten gut zu schützen. Dafür setze ich mich ein!

Stärkung der Gesundheit

Der dritte Bereich, für den ich mich engagiere, ist die Gesundheitsbranche. Täglich erlebe ich, dass der wirtschaftliche Druck erheblichen Einfluss auf die Patientenversorgung hat. Dies ist in der stationären wie der ambulanten Versorgung zu spüren.

Die Spannung zwischen Kostenkalkulation und Gemeinwohlorientierung ist mit den Händen zu greifen.

Krankenhäuser konkurrieren auf dem Markt gegen- und miteinander. Nicht rentable Fachrichtungen und Behandlungen verschwinden in der örtlichen Versorgung. Stattdessen werden gewinnbringende Therapien durchgeführt, deren Nutzen für den Einzelnen nicht eindeutig ist. Dies ist falsch und das gut gedachte Solidarsystem fällt auseinander.

Für mich gehören Krankenhausleistungen zur Daseinsversorgung.

Daher ist kluges Handeln auch auf Länderebene gefragt, um das Klima in der Gesundheitspolitik wieder auf den richtigen Kurs zu bringen! Es ist für mich wichtig unsere grünen Positionen zu vertiefen und stärker in die gesundheitspolitischen Diskussionen einzubringen.

Energiewende, Digitale Infrastrukturen und Gesundheitspolitik – diesen Themen möchte ich auf landespolitischer Ebene eine kräftige Stimme geben und tatkräftig voranbringen. Daher kandidiere ich für einen Platz auf der Liste.

Der Kreisverband Oldenburger Land hat mich am 13. Juni 2017 zur Landtagskandidatin des Wahlkreises gewählt. Hiermit bitte ich Euch um Eure Unterstützung bei dieser Kandidatur.

Vielen Dank!

Zu meiner Person:

Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und lebe in der Gemeinde Hude.

Politik hat mich schon mein Leben lang fasziniert. Die Wurzeln meines politischen Interesses liegen in den lebhaften Diskussionen in meiner Familie rund um Umwelt- und Naturschutz. Richtig aktiv für die GRÜNEN bin ich vor rund 1 ½ Jahren geworden, nachdem mein „mobiles“ Leben etwas zur Ruhe gekommen ist und ich in Hude sesshaft wurde.

Erfreulicherweise bin ich letztes Jahr zur Ratsfrau der Gemeinde Hude gewählt worden. Hier bin ich in den Ausschüssen „Gemeinde und Umwelt“ sowie „Finanzen und Wirtschaft“ aktiv.

Beruflich bin ich als SAP-Systembetreuerin/IT-Projektmanagerin bei den kommunalen Krankenhäusern der Stadt Bremen in Vollzeit beschäftigt.

Meine ersten beruflichen Erfahrungen habe ich als Croupier in der Spielbank Bad Zwischenahn gesammelt. Nach einer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitete ich in Teilzeit, um meinen Bachelorabschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaften zu erwerben. In dieser Zeit war ich ehrenamtlich bei der „Jungen Pflege“ des Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) tätig.

Weitere Berufsstationen führten mich als klinische Studienassistentin in die klinische Forschung und nach Abschluss eines Master- Studiums ins Qualitäts- und Projektmanagement. Hier habe ich zunehmend IT-Projekte im Gesundheitswesen umgesetzt.

Gerne verbringe ich Zeit mit meinem Mann und meiner Familie. Zur Entspannung gehe ich in den Garten (Rosen, Stauden, Obstbäume) oder koche und backe etwas Leckeres.